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Wiadomość
  Microsoft kündigt Online-Game-Service an
Microsoft kündigt Online-Game-Service an
  Zitat:
Nach Informationen der New York Times will Microsoft heute Einzelheiten seiner Online-Strategie für die Spielkonsole Xbox bekanntgeben. Der Softwareriese stellt sich eine Art Online-Disneyland vor, das zahlenden Abonnenten rund um die Uhr mit einer fast grenzenlosen Spielauswahl aus verschiedenen Genres versorgt -- gewaltlos und jugendfrei. Noch in diesem Sommer sollen drei eigens konzipierte Rechenzentren in Seattle, London und Tokyo in Betrieb gehen. Die Rechenkapazität der Spiele-Server werde die bisherige Webpräsenz des Unternehmens bei weitem übertreffen, berichtet die New York Times.

Ausser einer Xbox-Spielkonsole benötigen Teilnehmer die kostenpflichtigen Softwarelizenzen der jeweils gewünschten Spiele. Dazu kommen voraussichtlich Abogebühren von monatlich 49 US-Dollar sowie die Kosten für einen schnellen Internet-Zugang, ohne den die interaktiven Spiele nur mangelhaft funktionieren.

Im Mitgliedsbeitrag enthalten soll ein Kopfhörerset sein, das an die Xbox angeschlossen wird, damit sich die Spieler über einen Instant-Messaging-Kanal akustisch verständigen können. Die Stimmen werden dabei durch ein Verfahren namens Voice Masking verfremdet, um Identität und Alter der Spieler zu verschleiern. Ausserdem will der Hersteller die Spielkonsolen künftig mit einem Breitbandmodem -- Kabel oder DSL -- ausstatten, das etwa 50 US-Dollar Mehrkosten verursachen soll.

Microsoft hofft, den zuletzt enttäuschenden Absatz seiner neuen Spielkonsolen anzukurbeln. Der Aufbau des Online-Service werde etwa eine Milliarde Dollar kosten, zitiert die New York Times Microsofts General Manager J. Allard (dessen voller Vorname ein Firmengeheimnis ist).

Erst vor wenigen Tagen musste Microsoft den Preis der Xbox um rund ein Viertel senken, um den Verkauf im Wettbewerb mit Sonys Playstation und dem Game-Cube-Modell von Nintendo zu stützen. Von beiden Konkurrenten werden in dieser Woche Ankündigungen ähnlicher Online-Dienste erwartet. Sony bietet bereits einen Modemadapter für die Playstation 2, der eine Internet-Einwahl entweder per Telefonleitung oder als Hochgeschwindigkeitsverbindung erlaubt. Sonys Spieleservice soll angeblich kostenfrei bleiben. Mit grosser Aufmerksamkeit wurde indes die Telefonfähigkeit des Xbox Live-Dienstes registriert. Sollte die Sprachübertragung wie angegeben funktionieren, wäre Microsoft über Nacht einer der grössten Telefondienste des Landes, spekulierte der Analyst Richard Doherty.
http://www.heise.de/newsticker/data/wst-20.05.02-000/

Das mit den 50 Dollar ist afaik aber jährlich und es sind das Headset und Revolt online dabei. Wenn man monatlich zahlt, kostet es 10 Dollar...
Da hat der heise Redakteur wohl etwas durcheinander gebracht...
 
  [INFO]Die aktuelle Hitliste riskanter Software
[INFO]Die aktuelle Hitliste riskanter Software
  Zitat:
20 risikobehaftete Software-Produkte, aufgelistet nach Windows und Unix, hat der amerikanische Sicherheitsberater SANS jetzt vorgestellt. An vorderster Stelle im Windows-Lager plazierte SANs den „Internet Information Server" von Microsoft; die Unix-Liste führt BIND (Berkeley Internet Name Domain) an.
Die SANS-Liste gibt es seit drei Jahren und entstand in Zusammenarbeit mit den amerikanischen Bundesbehörden „National Infrastructure Protection Center" (NIPC) und FBI. Heute fasse sie die weltweiten Umfragen unter Experten und Sicherheitsunternehmen zusammen, so das Unternehmen.

Die Platzierung von Microsofts IIS und von BIND erscheint nicht zufällig. Beide belegten auch im Jahr 2002 den ersten Platz

Top 20

Top Vulnerabilities to Windows Systems

W1 Internet Information Services (IIS)
W2 Microsoft SQL Server (MSSQL)
W3 Windows Authentication
W4 Internet Explorer (IE)
W5 Windows Remote Access Services
W6 Microsoft Data Access Components (MDAC)
W7 Windows Scripting Host (WSH)
W8 Microsoft Outlook Outlook Express
W9 Windows Peer to Peer File Sharing (P2P)
W10 Simple Network Management Protocol (SNMP)

Top Vulnerabilities to UNIX Systems

U1 BIND Domain Name System
U2 Remote Procedure Calls (RPC)
U3 Apache Web Server
U4 General UNIX Authentication Accounts with No Passwords or Weak Passwords
U5 Clear Text Services
U6 Sendmail
U7 Simple Network Management Protocol (SNMP)
U8 Secure Shell (SSH)
U9 Misconfiguration of Enterprise Services NIS/NFS
U10 Open Secure Sockets Layer (SSL)

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  +++ Der-Neue-Markt-Insolvenz-Thread +++
Die SdK Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre e.V. erwartet die ersten Delistingmaünahmen zum 02.11.2001 und empfiehlt: Spekulationsverluste realisieren
Nach der zum 01. Oktober 2001 in Kraft getretenen Erweiterung des Regelwerks des Neuen Markts plant die Deutsche Börse AG, die von der Insolvenz betroffenen Unternehmen vom Neuen Markt zu delisten. Das qualitative Kriterium Insolvenz greift, wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Unternehmens eröffnet oder mangels Masse abgewiesen wird. Die Deutsche Börse verpflichtet die Unternehmen, dies unverzüglich zu melden. Danach veröffentlicht die Deutsche Börse den Ausschluss aus dem Neuen Markt, der auch in diesem Fall einen Monat nach Bekanntmachung durch die Deutsche Börse greift. Die erste derartige Veröffentlichung wurde zum 02. November 2001 für die Kabel New Media AG bekannt gegeben.
Insolvent und von einem Ausschluss im November 2001 bedroht sind folgende Unternehmen:
Infomatec (Insolvenzmeldung vom 09.05.2001)
Kabel New Media (Insolvenzmeldung vom 03.09.2001)
Management Data (Insolvenzmeldung vom 17.07.2001)
mb Software (Insolvenzmeldung vom 01.10.2001)
Metabox (Insolvenzmeldung vom 22.05.2001)
Micrologica (Insolvenzmeldung vom 05.03.2001)
PopNet Internet (Insolvenzmeldung vom 29.09.2001)
Prodacta (Insolvenzmeldung vom 02.08.2001)
Teamwork (Insolvenzmeldung vom 02.01.2001)
(Insolvent und bereits vor der neuen Regelung vom Neuen Markt delistet wurden Refugium, Teldafax, Gigabell und Sunburst).
Die SdK weist Anleger darauf hin, dass mit dem Ausschluss aus dem Neuen Markt keine automatische Notierungsaufnahme im Geregelten Markt oder Freiverkehr erfolgt. Die Notierungsaufnahme im Geregelten Markt muss ein Unternehmen innerhalb von drei Monaten nach Ausschluss aus dem Neuen Markt gemeinsam mit einem zum Börsenhandel zugelassenen Kreditinstitut oder Finanzdienstleister beantragen. Eine Notizaufnahme am Geregelten Markt dürfte bei insolventen Firmen nur schwer möglich sein. Weiterhin weist die SdK darauf hin, dass es bei einer Notiz im Freiverkehr oder Geregelten Markt keine Designated Sponsoren mehr gibt. Diese stellen für die Werte am Neuen Markt verbindliche An- und Verkaufskurse und sorgen so für Liquidität.
Da die von der Insolvenz betroffenen Firmen bereits jetzt nur noch geringe Kurswerte aufweisen, sollen Anleger prüfen, ob sich ein Verkauf noch lohnt. Dabei weist die SdK auf die Möglichkeit hin, dass Kursverluste innerhalb eines Jahres steuerlich geltend gemacht und gegen Spekulationsgewinne verrechnet werden können. Seit dem Jahr 1999 können diese Verluste auch auf Folgejahre vorgetragen werden und dann mit zukünftigen Spekulationsgewinnen verrechnet werden.
„In jedem Fall müssen die Verluste durch einen Verkauf innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist realisiert werden“, empfiehlt der SdK-Sprecher und Steuerberater Wolfgang Weilermann. Da bei den insolventen Unternehmen nach dem Listing am Neuen Markt ggf. auch gar kein Listing mehr beantragt werden kann, sollten Anleger dies berücksichtigen und die oben erwähnten Firmen noch vor einem Delisting vom Neuen Markt verkaufen, so Weilermann. Nach dem Delisting der Gigabell AG wurde keine neue Notiz aufgenommen. Zwar waren die Papiere schon beim Delisting praktisch wertlos, jedoch war es Anlegern in diesem Fall nicht mehr möglich, über einen Verkauf Spekulationsverluste zu realisieren.

München, 4. Oktober 2001
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren SdK-Sprecher Wolfgang Weilermann 089-38837830

Traurig aber wahr

AXL FAULI
  IPO-Rekordjahr!
IPO-Rekordjahr!
  Hallo,

IPO-Rekordjahr!

Parallel zur Nasdaqentwicklung eilte auch der IPO-Markt zu Beginn des Jahres von Rekord zu Rekord, der Ansturm auf die zahlreichen Neuemissionen kannte keine Grenzen, 100%er waren für Erstzeichner keine Seltenheit. Doch mit dem Crash im Nasdaq und dessen Brüder (Neuer Markt) kehrte auch im IPO-Markt langsam aber sicher Ernüchterung ein. Besonders das vierte Quartal erwies sich als mager und enttäuschend, fielen doch viele Werte schon nach kurzer Zeit unter ihrem Emissionspreis.

Alles in allem steht nun auf eine Jahresperformance von respektablen 50% zu Buche, welche sich aus der Differenz von Emissionspreis und Ersttagsnotitz errechnet. 1999 betrug dieser Wert noch 65%.

Doch wie im übrigen Aktienmarkt gilt es auch im IPO-Markt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Einige Frischlinge stürmten ungeachtet der scharfen Korrektur von Rekord zu Rekord, während andere böse unter die Räder kamen. Bis zu 60% unter ihrem Emissionspreis befinden sich einige Loser aktuell. Die Mehrheit der in den USA emittierten Titel liegt im Durchschnitt etwa 25% unter ihrem Ausgabepreis.

Unter den Hauptgewinnern befinden sich die Aktien von Embarcadero Technologies, die seit April dieses Jahres etwa 332% zulegen konnten, auf dem ersten Platz. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Datenbank- und E-Business-Management-Software.
Das am zweitbesten performende Unternehmen,Sonus Networks, ein Anbieter von VoIP-Software (Voice over IP) und Systeme, konnte um 215% von seinem ursprünglichen Emissionspreis aus zulegen.
Die Nummer drei, Nuance Communications, welche die vor dem Aus stehende Lernout & Hauspie in Sachen Spracherkennungs-Software ablösen soll, liegt aktuell mit 150% im Plus.

Auf der Verliererseite tummeln sich in erster Linie zahlreiche Dot.com Unternehmen, die mit undurchsichtiges Geschäftsmodellen, schwachen Finanzierungsplänen, sowie hohen operativen Verlusten nicht überzeugen konnten und den Investoren nahezu Totalverluste bereiteten.

Die Performance der meisten ist ein wahrer Albtraum. Die Amazon-Beteiligung Pets.com, welche Monate nach dem IPO bereits wieder aufgeben musste, wäre hier zu nennen. Aber auch der Online-Buchhandel VarsityBooks.com stellte sich schon kurz nachdem IPO als nicht überlebensfähig heraus. ImproveNet und Artistdirect standen ersteren in nichts nach und bereiteten den Erstzeichnern ebenso Totalverluste. Andere wie ASP-Provider HealthGate Data oder Savvis Communications büüten seit der Emission über 95% ihres Wertes ein.

Rückblickend läüt sich sagen, daü es soviele Emissionen wie in diesem Jahr noch nie gegeben hat. Es wurde scheinbar alles an den Markt gebracht, was nach Unternehmen aussah, die Zukunftsaussichten spielten oft eine nur untergeordnete Rolle. In der Euphoriephase im ersten Quartal, als Bewertungsmaüstäbe als überholt galten, schien das keine Rolle zu spielen, weil Zeichnungsgewinne fast schon garantiert waren. Als aber die Investoren im Zuge des Crashes selektiver vorgingen, lieü man auch so manches IPO-Unternehmen wie eine heiüe Kartoffel fallen. Am Frankfurter Neuen Markt sorgten Unternehmen wie Gigabell und Plasmaselect, die weit über 90% ihres Wertes einbüüten, für Sprüche wie "Früher gingen bankrotte Unternehmen zum Konkursrichter, heute gehen sie an den Neuen Markt!".

Ganz schuldlos sind in diesem Zusammenhang auch nicht die Analysten und deren Häuser, allen voran die Konsortialführer, die mit immer neuen und höheren Kurszielen Auslöser für die massivste öberbewertung der westlichen Märkte in der neueren Zeit waren.

Für das Jahr 2001 scheint man sich jetzt mehr zurückhalten zu wollen. Für den Januar beispielsweise ist aktuell noch keine Emission
geplant. Nach dem Rekordjahr der Neuemissionen, was deren Anzahl betrifft, dürfte es im nächsten Jahr eher ruhiger zugehen. Dafür sollte die Performance wieder leicht zulegen können, wenn uns die abkühlende Wirtschaft keinen Strich durch die Rechnung macht...

Š BörseGo.de

MFG

David

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Moderator in allen FTOR-Foren
 
  MasterTrader Trading-Thread 2006 II
Utimaco Safeware könnte wieder interessant werden.
Der Chart sieht nach mehr aus, obwohl die Umsätze sehr dürftig sind.

Fundamentalkennzahlen 04/05 05/06e 06/07e
Ergebnis/Aktie (in EUR) 0,42 0,59 0,69
KGV 19,95 18,22 15,65
Dividende/Aktie (in EUR) 0,00 0,00 0,07
Dividendenrendite (in %) 0,00 0,00 0,62



News - 01.08.06 10:29
DGAP-News: UTIMACO Safeware AG (deutsch)

Utimaco Safeware AG: Führender Automobilhersteller entscheidet sich für konzernweiten Einsatz von Utimaco-Sicherheitslösungen

UTIMACO Safeware AG / Sonstiges

01.08.2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Führender Automobilhersteller entscheidet sich für konzernweiten Einsatz von Utimaco-Sicherheitslösungen

Absicherung von mehr als 150.000 PCs, Notebooks und PDAs mit SafeGuard-Lösungen Sicheres und komfortable Key-Management durch Einsatz des Hardware- Sicherheitsmoduls Cryp-toServer Umfassendes Produktportfolio zur Absicherung von Daten bei der Speicherung und öbertragung im globalen Netzwerk waren ausschlaggebend für die Entscheidung des Konzerns

Oberursel, 1. August 2006 - Einer der weltweit gröüten Automobilhersteller hat sich für den konzernweiten Einsatz von Utimaco-Sicherheitslösungen entschieden. Der Auftrag umfasst nahezu das komplette SafeGuard-Produktportfolio zur sicheren Speicherung von Daten auf Endgeräten und Servern sowie zur Absicherung des Datenaustauschs per E-Mail und mobilen Datenträgern. Zusätzlich nutzt der Konzern das Hardware-Sicherheitsmodul CryptoServer zur Absicherung von Help Desk-Aufgaben beim Support der mit SafeGuard gesicherten Geräte im globalen Netzwerk. Der CryptoServer ergänzt das bewährte Challenge/Response-Verfahren von Utimaco zur Soforthilfe bei vergessenen Passworten um ein sehr sicheres und komfortables Key-Management. Der für die Rücksetzung vergessener Passworte erforderliche Systemschlüssel (Master-Key) wird an zentraler Stelle im CryptoServer gespeichert und völlig unsichtbar für Help-Desk-Mitarbeiter beim Challenge/Respons-Verfahren genutzt. Auf diese Weise ist der für die Sicherheit des Gesamtkonzepts zentrale Systemschlüssel optimal vor Kompromittierung geschützt.

Der von der Utimaco Safeware Inc. (Massachusetts, USA) über einen Partner erzielte Auftrag wird im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 ergebniswirksam fakturiert.

Utimaco Safeware AG - The Data Security Company. Utimaco ist ein weltweit führender Hersteller professioneller Lösungen für Datensicherheit in Unternehmen und Behörden. Die mehrfach ausgezeichneten Lösungen schützen Daten vor unberechtigtem Zugriff und Manipulation - bei der Speicherung auf mobilen Endgeräten, PCs und in Netzwerken, bei der öberÂŹmittlung an Geschäftspartner sowie bei der Verarbeitung in GeschäftsanÂŹwendungen. Mit nahezu drei Millionen Installationen ist SafeGuard(TM) Easy die weltweit meistverkaufte Software zur Absicherung von Notebooks und PCs. Führend ist Utimaco auch beim Schutz elektronischer Transaktionen. In Deutschland beispielsweise sichern Utimaco-Lösungen über 90 Prozent aller kartenbasierten Zahlungssysteme. Mit einem weltweiten Partnernetz und Nieder-lassungen in Europa, den USA und Japan unterstützt Utimaco ihre Kunden direkt vor Ort. Die Utimaco Safeware AG mit Hauptsitz in Oberursel bei Frankfurt ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN DE0007572406).

Weitere Informationen: Utimaco Safeware AG www.utimaco.de Jutta Stolp, CIRO Investor Relations Tel.: +49 (61 71) 88 - 11 17 jutta.stolp@utimaco.de

DGAP 01.08.2006

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Sprache: Deutsch Emittent: UTIMACO Safeware AG Hohemarkstraüe 22 61440 Oberursel Deutschland Telefon: +49 (0)6171 88 - 0 Fax: +49 (0)6171 88 - 1290 E-mail: www.utimaco.de ISIN: DE0007572406 WKN: 757240 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hannover, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX
  Fireworks GT, SX, TT oder ...
Fireworks GT, SX, TT oder ...
  ... wie dat nächste ding auch immer heissen soll.

1ter wunsch:
wie wäre es mal überhaupt neue features einzubauen. wäre schon mal nicht schlecht nicht einfach sich 'nen neuen namen auszudenken und neues icon ranzudübeln und dann wegen zweier neuer features (data-driven gfx, reconsitute tables) gleich einen auf dick zu machen.

2ter wunsch:
dokumentation. nach dem flash MX-desaster habe ich es mir diesmal geschenkt 31,- EURO für das oberpeinliche handbüchlein auszugeben.
macht bessere handbücher die man wieder kaufen möchte. nehmt euch ein beispiel an apples final cut pro 2 und 3.

gilt auch für die PDFs. bei den "extending FW" hätte ich gerne eine "what's new" übersicht der 50 neuen DOM-befehle (ja, ich habe sie gezählt).

und wenn schon bestimmte dokumentationen nur elektronisch geliefert werden, dann wählt ein gescheites format für. hochformat um es auf einem querformatigen screen zu lesen (oder druckt sich jemand 300 seiten FW-API aus?), ist etwas daneben...

index sollten ausserdem alle prinzipiell A-Z-bookmarks haben, so dass man direkt die einzelnen buchstaben anspringen kann, und sich nicht durch 20 seiten index quälen muss.

weitere wünsche:

- gosh: immer noch nicht möglich vernünftig gestrichelte/gepunktete linien zu verwenden! emrahs hoffnungen haben sich wohl nciht erfüllt, ich habe jedenfalls im DOM nichts neues gesehen was das ermöglichen soll. doch, halt!: exportIllustrator();

- mehr ebenen-modi. ich möchte nach fünf jahren existenz von fireworks endlich OVERLAY haben!

- verschachtelte ebenenorder. wer wie FW für jedes objekt eine eigene ebene anlegt, sollte in der ebenen-verwaltung dann genauso konsequent sein wie AI9+.

- besseres management der popUp-fonts. wenn ich vier schnitte eines fonts habe, möchte ich nicht die vier schnitte einzelnd aufgeführt haben, sondern entweder per zweiten popUp-menü auswählen, oder besser: es klappt rechts eine zweite ebene auf.

- GUI konsequenter durchziehen. ich bleib' dabei: FRAMES und HISTORY haben nichts auf ein- und derselben palette verloren. dann kann ich gleich alles auf einer palette packen, mit 20 tabs...

- sich kommunikativer gebend: für meinen geschmack macht es sich macromedia zu leicht wenn sie greinend mit dem finger auf adobe zeigen: "die haben die specs verändert" und dann einfach sagen: okay, PS6 und PS7 plugIns können nicht importiert werden, AI9 und AI 10 kennen wa nicht.

merkwürdigerweise haben plugIn-hersteller und konkurrenten wie corel die specs-veränderungen bekommen und darauf reagiert.

kein problem wenn man bestimmte features nicht unterstützt (diese grid-verläufe in AI9), aber generell nur ein drei jahre altes format zu unterstützen ist "nicht im interesse des kunden" wie herr burgess in anderer sache vor kurzem erklärte.

- regler für kerning/tracking mit anderen masstab versehen. derzeit werden nur ganze zahlen angesprungen, tatsächlich lassen sich per hand aber auch kommazahlen eingeben.

es wäre nicht schlecht wenn man sich diesbezüglich auch mal mit dem erzfeind zusammensetzt, um vielleicht auch softwareübergreifend gleiche werte zu verwenden.

... wird mit sicherheit noch mehr werden...
  Cebit 2009
Cebit 2009
  http://www.bild.de/BILD/digital/tech...,width=465.jpg

Die Cebit 2009: Total grün und immer online

von Marc Fleischmann

Zwei groüe Themen dominieren die Computermesse Cebit (vom 3. bis 8. März in Hannover): Umweltschutz (Green IT) und das Leben der Gesellschaft im Internet (Webciety).

Partnerland der bedeutendsten Messe für Informations- und Telekommunikationstechnik ist dieses Jahr der US-Staat Kalifornien. Deshalb wird die Messe am Montag, 2. März, von Bundeskanzlerin Angela Merkel (54, CDU) und Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger (61) eröffnet.

Dann geht es sechs Tage lang um neue Programme, Büro- und Unterhaltungselektronik sowie wissenschaftliche Zukunftsszenarien.

Allerdings: Die weltweite Wirtschaftskrise hinterlässt auch ihre Spuren bei der Cebit. Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Messe weniger Aussteller anziehen wird. Cebit-Sprecher Hartwig von Saü sieht ein „verändertes Anmeldeverhalten“.

Um diese Themen dreht sich die Cebit 2009:

01 Internet-Gesellschaft als Top-Thema
Unter dem Schlagwort „Webciety“ widmet sich die Cebit der Internet-Gesellschaft. Ob Cloud Computing, Open Source, Blogs, Wikis, Web TV oder Social Networks: Das Internet ist aus keinem Bereich des globalen Zusammenlebens mehr wegzudenken.

02 Mehr Umweltschutz
Aus dem „Green IT Village“ 2008 wird in diesem Jahr die „Green IT World“: Dem Thema Umweltschutz im IT-Bereich wird eine ganze Halle gewidmet.

03 Software zum Nulltarif
Den Trend hin zu quelloffenen Systemen greift die Cebit auf. Die Messe positioniert das Thema „freie und offene Software“ erstmals als eigenständigen Schwerpunkt. Die „Cebit Open Source“ zeigt die neuesten lizenzfreien Software-Entwicklungen.

04 Unterwegs & permanent online sein
Der Cebit-Schwerpunkt „Internet & Mobile Solutions“ zeigt den Megatrend „Digitalisierung und Mobilität“ in drei Bereichen: „Digital Media Solutions“ mit Angeboten rund um die digitale Medienlandschaft, „Web Based Solutions“ mit neuen Lösungen für Online-Marketing und „Enterprise Mobility“ mit Anwendungen für den mobilen Arbeitsplatz.

05 Navis können immer mehr
Unter dem Schwerpunkt „Telematik und Navigation“ werden intelligente Verkehrsnetze mit serviceorientierten Angeboten für den öffentlichen Verkehr und kostengünstige Verfahren zur Erfassung von Verkehrsströmen gezeigt. Ganz neue Dienste verspricht „Floating Car Data“: Lokale Warnungen vor Baustellen, Unfällen oder Falschfahrern und Hinweise auf plötzlich auftretendes Glatteis.

06 Mini und überall zu orten
Die Cebit zeigt die nächste Generation der Netbooks genannten Taschen-PCs. Spannend dürften auch neue Digicams sein, die mit einem GPS-Chip zur Positionsbestimmung und einem WLAN-Modul für drahtlosen Internetzugang ausgestattet sind.

07 Mit Sicherheit online
Die „Cebit Security World“ bekommt erstmals eine eigene Halle. Das Angebot reicht von Anti-Virus-Applikationen über Mobile Security bis zur Sicherheit von Netzwerken. Dazu kommen Lösungen zur Videoüberwachung und zum Gebäudeschutz.

08 Sechs Tage rund um die Gesundheit
Die internationale Kongressmesse TeleHealth wird erstmals an allen sechs Cebit-Tagen ausgerichtet. Unter dem Motto „Mensch – IT – Gesundheit“ werden die neuesten Ideen und Lösungen für den Gesundheitsmarkt aus den Bereichen Telemedizin, Healthcare Management und Healthcare Project vorgestellt.

09 Spielerisch Lernen
Die Themen eLearning und Wissensmanagement spielen eine gröüere Rolle als bisher. Im Fokus stehen Web 2.0-Technologien. Die Themenpalette reicht von Social Software bis zum spielerischen Lernen über Games (Game Based Learning).

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  Netease.com und andere Portale in HK und China
Hey

Chinas IT-Unternehmen Netease.com will ins Immo.-Geschäft
Wednesday, 02. Mar 2005, 09:50
Unternehmen: NETEASE.COM
Peking 02.03.05 (www.emfis.com)

Chinas IT-Unternehmen Netease.com Inc. (NTES) will mit dem Online Real Estate Informations Provider SouFun eine strategische Partnerschaft eingehen, so die China Daily.

Soufun wird den Content und das Management bei Netease aufbauen und führen. Zu finanziellen Details wurden keine Angaben gemacht.

Netease ging gestern an der Nasdaq mit einem Plus von 4,3 % auf 44,11 US-$ aus dem Handel. In Frankfurt gibt sie im Augenblick um 0,9 % auf 33,20 Euro nach.

09:50 (il) - copyright EMFIS

China baut eigne Softwareindustrie auf
Wednesday, 02. Mar 2005, 10:01
China Radio International 2005-03-02

In den vergangenen Jahren hat das Absatzvolumen der chinesischen Softwares schnell zugenommen. Von 2000 bis 2003 ist der Gesamtumsatz jährlich um über 36 % gestiegen. Einer Statistik des chinesischen Ministeriums für Informationsindustrie ist zu entnehmen, dass der erreichte Gesamtumsatz der chinesischen Softwareindustrie im letzten Jahr 220 Milliarden Yuan RMB betrug. China ist derzeit dabei, eine nationale Softwarebranche auf Basis eigener Entwicklungen aufzubauen.

Chinas IT-Markt wächst jährlich um gut 20 Prozent. Nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. soll der Software-Umsatz im Jahr 2005 auf 30,5 Milliarden US-Dollar anwachsen. Derzeit wird der Markt in China jedoch immer noch von auswärtigen Firmen wie Microsoft, Oracle, IBM, Sybase, UFSoft oder Kingsoft dominiert.

Allerdings besitzen chinesische Unternehmen gewisse Vorteile in Bereichen einiger Anwendungssoftware und von Middlewave, und zwar mit Technologien und Produkten, die auf die Nachfrage des chinesischen Marktes abgestimmt sind. Experten sind der Ansicht, dass die chinesischen Software-Firmen für die weitere Verbesserung ihres technologischen Niveaus und die Stärkung ihrer Marketing-Kapazitäten ihren Horizont erweitern, ihre Entwicklung anhand der international gebräuchlichen Standards messen und ihre Rollen in der Kooperation aus einer internationalen Perspektive wählen müssten. Beispielhaft plant China, den Einsatz und die Entwicklung von Linux finanziell zu unterstützen. Demnach soll im Land eine standardisierte Softwarebranche etabliert werden. Langfristiges Ziel sei es, eine eigene Softwareindustrie aufzubauen, die nicht durch ausländische Technologien abhängig und an Lizenzgebühren und -bestimmungen gebunden ist. Bereits im vergangenen Jahr haben sich China, Japan und Südkorea darauf geeinigt, gemeinsam an einem Betriebssystem als Windows-Alternative zu arbeiten. Das chinesische Ministerium für Informationsindustrie gab dazu bekannt, dass die drei Länder Open-Source- Software bevorzugen würden, anstatt ein komplett neues System zu entwickeln. Dazu versuchen die Regierungen, die Entwicklung einer lokalen Softwareindustrie, zum Beispiel durch Linux, voranzutreiben, um so der Windows-Dominanz entgegenzuwirken.

Zu den konkreten Maünahmen der chinesischen Regierung gehört vor allem die Gründung einer Arbeitsgruppe zur Entwicklung nationaler RFID-Standards (Radio Frequency Idendification). Darüber hinaus versuchen chinesische Unternehmen derzeit, einen DVD-Nachfolger namens EVD (Enhanced Versatile Disc) mit besserer Klang- und Bildqualität zu etablieren. Derzeit müssen chinesische Hersteller hohe DVD-Lizenzgebühren entrichten. Die EVD-Patente werden von einem Konsortium führender chinesischer Hersteller von DVD-Geräten gehalten.

China entwickelt aktuell unter dem Kürzel AVS einen eigenen Standard für die Komprimierung von Audio- und Videodaten. Dieser konkurriert mit MPEG-4 und H.264 darum, den derzeitigen Kompressionsstandard MPEG-2 abzulösen. Die EVD basiert derzeit noch auf MPEG-2, von einem Wechsel zu AVS wird jedoch ausgegangen. Chinesische Hersteller wären damit in der Lage, modernste Videogeräte zu produzieren, die ausschlieülich auf chinesischen Technologiestandards basieren.

10:01 (il) - copyright EMFIS

Chinas On-line Travel Service Provider eLong mit Verlusten
Wednesday, 02. Mar 2005, 09:23
Unternehmen: ELONG
Peking 02.03.05 (www.emfis.com)

Die eLong Inc.(LONG), einer der führenden On-line Travel Service Provider in China, teilte mit, dass man im vergangenen Jahr auf Grund von hohen Kosten einen Verlust von 21 Millionen Yuan, oder 2,33 Yuan pro ADS, eingefahren hat. In 2003 konnte das Unternehmen einen Gewinn von 1,6 Millionen Yuan ausweisen.

Die Betriebskosten hätten sich mit 140,7 Millionen Yuan im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt gegenüber 2003, da betrugen sie 62,9 Millionen Yuan. Begründet wird der Kostenanstieg u.a. mit der Akquisition des chinesischen Hotelloyalty Program Operator Ray Time und zusätzlichen Ausgaben für die Marketing- und Service Entwicklung für das Hotel und Fluggeschäft.

Der Umsatz stieg in 2004 um 86 % auf 138,5 Millionen Yuan gegenüber 2003. Hintergrund für diesen kräftigen Anstieg ist das starke Wachstum im Bereich der Reservierungen von Flugtickets sowie Hotels.

Die Hotelreservierungen stiegen allein um 85 % auf einen Umsatz von 111,4 Millionen Yuan.

Der Umsatz bei Flugtickets stieg gegenüber 2003 um 170 % auf 10,1 Millionen Yuan. Es wurden 250.000 Stück ausgestellt gegenüber 73.000 in 2003.

eLong ging gestern an der Nasdaq mit einem Plus von 5,5 % auf 14,19 US-$ aus dem Handel.

09:23 (il) - copyright EMFIS
  Auf geht's: Nur noch legal die Freiheit des Netzes genießen.
Auf geht's: Nur noch legal die Freiheit des Netzes genieüen.
  US-Regierung will mit „Data-Mining“ Terroristen aufspüren
Rasterfahndung im Internet: Schon heute nutzt der Einzelhandel Spezial-Software, um Unterschlagungen und Betrügereien aufzudecken

Das US-Verteidigungsministerium weitet die Terroristenbekämpfung auf den Cyberspace aus: In naher Zukunft soll spezielle Software die Gegner des friedlichen und weltweiten Miteinanders aufspüren, heiüt es in Washington. Millionen Steuergelder sollen – wie bereits berichtet – in die Entwicklung flieüen. Das Grundmodell der Software ist heute bereits in Unternehmen im Einsatz, die damit ihre Mitarbeiter und Kunden analysieren. Kaufhausketten ermitteln so attraktive Kunden und diebische Mitarbeiter: „Data-Mining“ heiüt die Methode. Spezielle Programme analysieren riesige Datenmengen und fällen dann statistische Urteile. Mit solcher Software wollen die Forscher des staatlichen „Information Awarness Office“ (IAO) jetzt Terroristen aufzuspüren.

Der IAO-Leiter und Ex-Sicherheitsberater Ronald Reagans, John Poindexter, hat schon genaue Vorstellungen von der geplanten Internet-öberwachung: „Sobald Terrororganisationen Angriffe auf die Vereinigten Staaten planen und ausführen, müssen ihre Leute Transaktionen eingehen und Spuren im Informationsraum zurücklassen.“ Die Spuren reichen von Kreditkartenzahlungen bis zu Pilotenlizenzen.

Poindexter verlangt daher mehr Zugriffsmöglichkeiten auf nicht-staatliche Datenbanken und gerät damit in den Konflikt mit Datenschützern: „Wir müssen effizientere und cleverere Wege finden, neue Datenquellen zu erschlieüen.“

Wie das geht, kann man heute bereits in Deutschland im Kaufhaus beobachten. Bei der „Kaufhof“-Kette spürt zum Beispiel eine Software Mitarbeiter auf, die beim Kassieren Geld unterschlagen. Die Daten über Verkaufsvorgänge können schon seit Jahren gespeichert werden – bisher fehlten nur die Instrumente zur Auswertung. Die gibt es nun in Form des Programms „Lord Loss Prevention“ beispielsweise. Demnach schickt jede Kasse die Daten über Stornos, Rückgaben, Korrekturen, Öffnen der Kassenschublade und dergleichen an eine Datenbank. Aus den Informationen errechnet ein Programm so genannte Kassierprofile. Wessen Arbeit stark von diesem Durchschnitt abweicht, macht sich verdächtig.

Die Kriterien legen im Einzelnen die Revisionsabteilungen fest, doch generell gilt: „Bei Auffälligkeiten wie überdurchschnittlich vielen Stornierungen, Öffnen der Kassenschublade ohne Verkauf oder Warenrücknahmen ohne Kassenbon, können die Vorgänge nachträglich einzelnen Personen zugeordnet werden“, sagt Rene Schiller, Marketing-Chef des Lord-Herstellers Logware.

Ein Kündigungsgrund ist eine solche Datensammlung vor Gericht nicht. Doch auf dieser Basis könne Unternehmen Informationen gezielt einsetzen. Oder aber sie konfrontieren die Mitarbeiter mit dem Material, woraufhin die Schuldigen meist gestehen. Dieses System hat Erfolg. Derzeit setzt in der Schweiz die Handelskette „Pick Pay“ das Programm Lord ein. Zwei Monate nach der Einführung von Loss-Prevention seien Unterschlagungen in Höhe von etwa 200 000 Franken ermittelt worden, berichtet Matthias Wilke von der „Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung“ (BTQ) der Gewerkschaft Verdi.

Wilke sieht Programme wie Lord kritisch: „Jeder, der in diesem Raster auffällt, kann ein potenzieller Betrüger oder Dieb sein und verdient besondere Beobachtung.“ Dabei könne man vom Standard auch abweichen, weil man unausgeschlafen und deshalb unkonzentriert sei. Vor allem die Möglichkeiten der Leistungskontrolle sieht Wilke als Gefahr: „Es ist ja nicht schwierig mit diesen Programmen zu berechnen, wie lange zum Beispiel das Kassieren eines Samstagseinkaufs durchschnittlich dauert.“ Dann könnte man überprüfen, wer mehr und wer weniger Zeit benötigt. Die Betriebsräte – ihre Zustimmung ist beim Einsatz technische Kontrolleinrichtungen notwendig – verurteilen die wertende Software nicht so eindeutig. Bei Kaufhof und Edeka haben sie zugestimmt. „Die wollen ja nicht, dass ganze Abteilungen wegen Inventurverlusten oder dergleichen unter Generalverdacht fallen“, erklärt Gewerkschaftler Wilke.

Unternehmen nutzen Data-Mining nicht nur zur Betrugsbekämpfung. Programme zum „Customer-Relationship-Management“ (CRM) verraten ihnen viel über ihre Kunden. „Wir wollen genau wissen, welche Produkte unsere Kunden wünschen“, erklärt zum Beispiel Silvester Macho von der Metro MGI Informatik GmbH. Sein Unternehmen hat alle relevanten Kundendaten in einem „Datawarehouse“ zentralisiert: Rechnungsdaten, Informationen über einzelne Einkäufe und die Nutzung von Payback- oder Metrokarten. CRM-Programme leisten aber mehr als die bloüe Optimierung des Warenangebots. Sie helfen Unternehmen auch, den Wert ihrer Kunden zu beurteilen. Das funktioniert nach ähnlichen statistischen Methoden, mit denen auch Admiral Poindexter Terroristen aufspüren will. „Die Selektion von profitablen oder attraktiven beziehungsweise nicht-profitablen Kunden erfolgt durch die Analyse des bisherigen Kundenverhaltens und durch Prognose des zukünftigen Verhaltens“, erklärt Claudia Steppacher, Sprecherin des CRM-Anbieters SAS Institute.

Angesichts dieser Leistungen kommerzieller Data-Mining-Programme verblüfft es, dass Admiral Poindexters IAO noch drei Jahre für Forschung und Erprobung veranschlagt. 2005 sollen erste Prototypen zum Data-Mining eingesetzt werden. James Shinn vom Council on Foreign Relations empfiehlt bereits kommerzielle Data-Mining-Software sofort bei der Suche nach Terroristen einzusetzen. Shinn glaubt: Hätte man verschiedene staatliche und private Datenbanken zusammengeführt und mit heute bereits verfügbaren Data-Mining-Programmen nach simplen Mustern durchsucht, wären die Attentäter vor dem 11. September gefasst worden.

Kommentar: Ich muss es nicht extra sagen: Terror ist ein faules Mittel zur Macht. Nicht nur für Terroristen, zumindest nicht für jene, welche sich nicht als solche sehen. Es wird Zeit, die Augen aufzuhalten, werte Freunde des freien Internets.
 



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